Blue Flower

Ein Leben zu füllen, ist die eine grundlegendste Voraussetzung für ein nährendes, friedliches, zufriedenes, glückliches und lohnendes Besehen.

In der bisherigen Umgebung, sind diese Möglichkeiten nur in einem sehr begrenztem Umfang möglich. Die nötigenden Abhängigkeiten führen uns immer an den Punkt der eigenen Unmündigkeit heran. Damit müssen wir das Gestalten anderer Personen in unserem Leben aushalten. Das führt auf Seelenebene auf Dauer zu einer Entmenschlichung. Es entsteht ein Kopiendasein. Die Seele kann sich dauerhaft und nachhaltig nicht ausdrücken. Ein eigener Baum des Lebens kann in der bestehenden Gesellschaftsform nicht gesund heranwachsen. Besonders die unmündig betrachteten Kinder, haben darunter extrem zu leiden.

Geduld ist eine der Tugenden, die bei allen bisherigen Neuanfängen eine nachhaltige Gesellschaftsstruktur hervorzubringen, absolut gefehlt hat.

Zwischen Geduld und Feigheit gibt es einen großen Unterschied. Feigheit ist es, wenn ich das bestehende System nicht möchte, es aber vermehrend oder gleichbleibend direkt und indirekt weiter physisch und energetisch unterstütze. Geduld ist, wenn ich das bestehende System nicht möchte, es aber Tag für Tag weniger physisch und energetisch unterstütze und dabei in der verbleibenden Zeit ein neues System plane, organisiere und herbeisehne.

Ein Systemwechsel wird dann einer großen Welle auf dem Meer gleich kommen, die am Strand angelangt, sich sanft über den Sand ausbreitet und dabei den Duft des Lebens auf neue Art und Weise verbessert verbreitet.

Jeder erhofft sich im Außen die Veränderungen wahrzunehmen. Meine Arme, mein Mund, meine Beine und meine Eigebungen sind im Zusammenspiel mit meinem Herzen, die Motoren und Rüstwerkzeuge, die die Säuberung des Morastes, der den Tugendgrund allen Seins bedeckt, hervorbringt.

Ohne ausreichendes Bewußtsein für das Leben, kann sich keine nachhaltige Gemeinschaft bilden. Die jetzige Sonne mit Ihren wiedergewonnen 8 Strahlen, wird hier Ihren großen Anteil leisten. In der Natur kommen wir mit ihr in Berührung. Hinter Scheiben die das Licht filtern, ist die Berührung komplizierter. 20 Minuten reichen schon am Tag aus, damit die Umgestaltung vorankommt. Auch die vielen Quadrate am Himmel, mit der aktuellen Aufgabe das Licht abzuschirmen, werden diesen Prozeß nicht mehr stoppen. Es sorgt lediglich dafür, dass das Licht nicht zu stark wird. Zuviel Energie kann Schäden hervorrufen.

Besinnen für uns täglich auf unser Sonnengeflecht und seinen unglaublichen Möglichkeiten, wird die Umgebung um uns herum liebevoller, bewußter und religöser (Religion = Wiederanbindung eines inneren Wissenpunktes). Wie von einem guten Musikstück klanglich eingehüllt, kommt dann möglichst jeder Zuhörer in eine Schwingung, welche es der jeweiligen Seele leichter ermöglicht, sich in der Körperlichkeit zu verwirklichen.

Danken wir allen Pianisten, Organisten und Chören, Musikern, welche den zuhörenden Besuchern, ein wenig von sich selbst schenken. Das ist Ihr Geschenk an uns. Die Herzschwingung ist das Maß, welche uns aufrichtet, um uns würdigst anzubegehen.

Jeder Musiker versucht sich irgendwie mitzuteilen. Die meisten können es nur unter beschränkten Bedingungen. Daher wäre es doch schön, wenn Musik wieder zu etwas Einzigartigem heranwachsen könnte.