Blue Flower

Erfahrungen können zu einer veganen Lebensweise führen

Mehr surrealistische Ziele setzen und dabei niemals vergessen, dass sich im Grunde heute alles bewerkstelligen lässt. Noch vor Jahren hätte sich jeder Raucher nicht vorstellen können, dass er irgendwann auch Rücksicht auf andere Menschen nehmen muss. An jedem Ort konnte er fast uneingeschränkt seine Umwelt mit in sein zerstörerisches Handeln einbeziehen. Wer hat in Kneipen, Restaurants, Bussen, Arbeitsplätzen oder als Baby in Autos nicht diese Erfahrung gemacht? Eine Wandlung auf diesem Gebiet bedeutete, dass am Anfang alle Menschen mit Suchtentzugserscheinungen umgehen mussten. Eine peinliche Lage, da zum ersten Mal ein Bewusstseinsweg in Richtung Gesundheit eingeschlagen worden ist. Wir leben nun nicht mehr mit der Vorstellung, dass wir auf keinen Fall zu gesund leben sollten.

Mittels der Erfahrung fangen wir erst an, durch bestimmte Lebensumstände, über eine gesündere und natürlichere Lebensweise nachzudenken. Arztempfehlungen nach einem Herzanfall oder Infarkt, der Verlust eines Kindes durch Krebs, Amputationen eines Raucherbeines, die Flucht vor Pollen an jedem Ort in der Natur erleben, Tieren im Zoo in die Augen gesehen haben, im Zirkus plötzlich eine Form der Würdelosigkeit empfinden, Regungen erleben - wenn wir tote geschredderte Hühnchen ansehen, der Bauernhof “Idylle“ den Schleier durch eigene Schlachterfahrungen entreißen können, dem Ponykarussel eher meidend gegenüberstehen, Fische im Aquarium beobachten und Ihre Schönheit bewundern, Naturerlebnisse einfach nicht mehr vergessen können - weil sie uns leicht und unbeschwert einhüllten, Hunde und Katzen lieben und diese als Familienmitglieder annehmen, Pferden mit Anmut begegneten, unsere Mutter im Pflegeheim im Bett angebunden vorfanden oder sich selbst nach einem gesundheitlichen „Todes“kampf wieder auf dem Rückweg ins Leben befinden, einer Jagd beigewohnt haben und auf dem anschließenden Jägerfest eine unverständliche Freude vorfanden, seiner Tante beim Köpfen eines Huhnes zugesehen haben - welches danach - noch für ca. 40 Sekunden blutausströmend umherlief, einem Huhn seinen würdigen Platz in der Gesellschaft wiedergeben konnten, eine Patenschaft für notleidende Tiere als Rückweg und Ausstieg vom bestehenden System erkannten, einem Haifishturn beiwohnten - welches als ein kulturelles Ereignis angeboten wurde, Kindern wieder zeigen möchten, dass wir Menschen auch menschlich handeln dürfen und damit Kindern eine würdevollere Welt überlassen,

..... all dies können z. B. Erlebnisse und Gedanken sein, die zu einer veganen Lebensweise führen.

Persönliche Erfahrungen führen zu diesem Lösungsansatz. Mit weiteren Erlebnissen zog es manche Menschen zu noch weiteren fortschrittlicheren Lebensweisen.

Als Frutarier streben wir z. B. eine Ernährung mit ausschließlich pflanzlichen Produkten an, die nicht die Beschädigung der Pflanze, von der sie stammen, zur Folge haben. Im Grunde geht es bei vielen Wegen darum, dass wir unsere bisherige Rolle, als ein reiner Ausbeuter der Natur, auflösen können.

Rudern wir an manch einer Stelle etwas zurück, dann erkennen wir, dass dies oft auch enorme Auswirkungen auf unser Wohlbefinden hat. Vom veganen, lebendigen Räderwerk VegaDo wollen wir Lösungen dahingehend anbieten, auf unserem monatlichen Brunch, das vegane Essen einmal zu verkosten. Auf diese Weise wird es deutlich leichter, diesen Ansatz mundgerechter umzusetzen.

Mittels eines Stammtischabends werden hier alle Themenkreise untereinander ausgetauscht. Frieden schaffen auf dem Teller, auf der Haut und auf der Mutter die uns alle trägt.

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